Meine Erfahrungen und Qualifikationen

Mein Name ist Susanne Oehler und hier bin ich im Alter von 21 Monaten mit unserer Dackeldame unterwegs. Ich hatte das große Glück, am Ende einer Straße aufzuwachsen, die ins unbebaute Gelände führte, umgeben von Bauernhöfen, auf denen ich den Umgang mit Haus- und Nutztieren lernte. Die damit verbundene Arbeit und Freude, aber auch dazugehörendes Leid.

Ich bin von Geburt an mit Hunden im eigenen Haus bei Kehl/ Rhein in der Nähe von Straßburg aufgewachsen, verfüge ich über eine mehr als 40jährige Erfahrung mit Hunden. Im Alter ab fünf Jahren habe ich meinen Großvater auf Ausstellungen begleitet und später auch selbst ausgestellt. Noch später habe ich Hunde als Reitbegleiter ausgebildet. Die ersten Fotos auf einem Pferd existieren im Alter von vier Jahren, später war ich kurz aktiv gewesen im Dressur- und Springsport. Dem wendete ich endgültig den Rücken zu, als ich sah, wie ein junges Mädchen sein Pferd mit der Gerte verprügelte, als es nicht den 1. Platz machte. Ich wechselte zum Wanderreiten und später zur Ausbildung in die Westernreitweise. Bin also mehr als 30 Jahre lang im Sattel gesessen und wir hatten auch Vollblutaraber gezüchtet.

Seit 1998 bin ich aktiv im Hundesport und habe mit mehreren Hunde erfolgreich die Begleithundeprüfung absolviert. In Obedience waren wir von Beginn an mit dabei seit die ersten Prüfungen ausgerichtet worden sind unter dem amerikanischen Verband ASCA in Deutschland im Jahr 2000. Unter dem deutschen Reglement seit 2001, als der VDH Obedience als Wettkampf anerkannte.

 

Bis zum Jahr 2009 erreichte ich mit mehreren Hunden Titel im dt. Obedience (bis zur höchsten intl. FCI-Klasse 3) und ASCA Open (USA) mit vielen (Erst-) platzierungen. Zwei Hunde in der höchsten amerik. Klasse Utility geführt. Richter-Qualifikation in beiden Verbänden.

Ein umgängliches Wesen und ein anständiger Charakter zählen für mich mehr als irgendwelche Titel! Unsere Hunde sind in allererster Linie Familienhunde, die mit uns im Haus leben und wann immer es die Situation erlaubt, uns überall hin begleiten. Fotos sagen hier mehr als Worte, wir haben einige in unserer Fotogallery abgelegt.

 

Mit den Jahren konnte ich einen negativen Trend außerhalb des Prüfungsrings beobachten: Hunde, die sehr gute Läufe innerhalb des Rings absolvierten, attackierten nach dem Verlassen des Rings andere Hunde oder gar Kinder, die ihnen auf dem Weg Ring:Auto in die Quere kamen oder am Rand standen. Meine Hunde sollten sich keinesfalls erst gar nicht in diese Richtung entwickeln. Parallel zum leistungsorientierten Training erarbeitete ich einen gänzlich anderen Trainingsplan mit vielen Umweltreizen und Sozialsierungsübungen, die ich alle auch immer wieder in den einzelnen Trainingsgruppen einbringe. 

 

Meine Hunde haben neben ihren Begleithundprüfungen folgende Leistungsnachweise:

 

Meine Hündin Sammy war 2004 in den TOP 20 in ASCA Open weltweit (Sammy war mein erster Obedience-Hund und begann ihre Ausbildung erst im Alter von vier Jahren). Balu war der erste und jüngste Hund weltweit mit Obedience 2 und ASCA Open, mittlerweile Obdience 3. Kurz nach dem ich begonnen hatte, ihn für die höchste amerik. Obedience-Klasse vorzubereiten, führte ein Unfall meinerseits zu einer OP und langwierigen Genesung. Als es mir wieder besser ging, verletzte er sich und mußte pausieren. Mittlerweile ist Balu über 11 Jahre alt, zwar manchmal etwas langsamer, aber immer noch mit voller Freude dabei. Er läuft in der höchsten Obedience-Klasse des amerikanischen Verbandes sowie dessen Rally-Obedience-Klasse. Aus den gesammelten Erfahrungen, den Hoch und Tiefs profitierte meine Hündin Yuma. Ich ließ sie nicht zu früh, sondern mit viel Sicherheit starten. Das Konzept ging auf: ihre Qualifikations-Läufe in der ASCA Novice-Klasse für ihren Companion Dog-Titel hat sie auf Anhieb mit Erstplatzierungen bestanden, den ersten VDH-Lauf mit einem Vorzüglich und einer überragenden Punktzahl.

Parallel sind meine Hunde in Agility gelaufen sowohl unter dem dt. Verband (VDH) als auch amerikanischen (ASCA) bis inkl. Mittelstufe A2 bzw. Open. Balu ist seit dem Jahr 2002 vom Ausstellungsverbot betroffen, was eine jahrelange Ausstellungs-Pause mit sich führte, auch aufgrund Yuma's fehlender Zähne, die jedes Mal die Bestnote "Vorzüglich" verhinderten. Daher konzentrierte ich mich mit ihr auf den Sport. Nun, seit Balu's Tochter Pätkis im Januar 2010 bei uns eingezogen ist, nehmen wir auch wieder erfolgreich an Ausstellungen im In- und Ausland teil.

 

Im Sept. 2011 betrat Pätkis im Alter von 21 Mon. das erste Mal den Prüfungsring. Sie bestand 2 von 2 Läufen zum Rally-Obedience-Novice-Titel mit 195 v. 200 Pkten. und benötigt noch einen Quali-Lauf. 

Die Leistungen & Erfolge meiner Hunde qualifizierten mich zum Richter in Obedience sowohl für den deutschen Verband VDH als auch amerikanischen ASCA.

 

 

Seit 1999 züchten wir unter dem Namen "Masquerade" im Australian Shepherd Club of America (ASCA). Wir achten sehr auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit dieser Hütehundrasse. Unsere strengen Zuchtkriterien, Turniere und Seminarteilnahmen ermöglichen nicht regelmässigen Nachwuchs, eher nur alle paar Jahre. Der aber ist aktiv als geliebter und gefestigter Familienhund, erfolgreich auf Ausstellungen, in Obedience, Agility, Hüten, in der Fährte und Rettungshundestaffel, als zertifizierter Therapie- und Behindertenbegleithund, im Frisbee und Canine Freestyle in ganz Europa.